Rudolf Enter

Person, EDU-A-0000410

Rudolf Enter mit 8 mm Kamera
Screenshot aus "Puppentrickfilmleidenschaft" (AT 2013, Regie: Gerhard Mokesch)
Rudolf Enter (Geburtsname)

Quelle: NN: Gründer der Marionettenbühne verstorben. In: Breitenfurt aktuell, Nr. 5, 2017, S. 5.
1927-08-30 (Geburtsdatum)

Quelle: NN: Gründer der Marionettenbühne verstorben. In: Breitenfurt aktuell, Nr. 5, 2017, S. 5.

2017-05-19 (Sterbedatum)

Quelle: NN: Gründer der Marionettenbühne verstorben. In: Breitenfurt aktuell, Nr. 5, 2017, S. 5.
männlich

Quelle: NN: Gründer der Marionettenbühne verstorben. In: Breitenfurt aktuell, Nr. 5, 2017, S. 5.
In der Filmproduktion tätig

Quelle: "Puppentrickfilmleidenschaft" (AT 2013, Regie: Gerhard Mokesch)
Rudolf Enter (geboren am 30. August 1927 in Wien, gestorben am 19. Mai 2017 in Breitenfurt) war Nachrichtentechniker, Filmamateur und Trickfilmer. Nach eigenem Bekunden hat Rudolf Enter den Trickfilm bereits in der Kindheit entdeckt: Noch in der Volksschule begann er, auf blanken Zelluloidstreifen mit Tusche und Feder erste Bewegungsphasen zu zeichnen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fand Enter als Zivilfunker Anstellung bei der Radio Austria AG (heute Teil der "Telekom Austria") und begann, seine Filmaktivitäten systematisch auszubauen. [1] Er wurde Mitglied sowohl bei Amateurfilmklubs (etwa dem "Klub der Kinoamateure Österreichs") als auch bei anderen Freizeitklubs (etwa der "Sektion Film" des "Genossenschaftsclubs Wien" oder dem "Club der Angestellten der Radio Austria AG", dessen Obmann Enter in den 1950er Jahren wurde und bis 1965 blieb). [2]

Anfang der 1960er Jahre belegte Enter mit seinem Zeichentrickfilm "Segen der Technik" [3] bei den Staatsmeisterschaften der österreichischen Filmamateure in Weiz (Steiermark) den dritten Platz. Mitglied der Auswahljury war Franz Hubalek, der spätere Leiter der "Bundesstaatlichen Hauptstelle für Lichtbild und Bildungsfilm" (SHB), der Enter das Angebot machte, für die SHB Puppentrickfilme für den Schulgebrauch herzustellen. [4] Enter nahm das Angebot an und produzierte für die SHB bis Mitte der 1980er Jahre eine ganze Reihe von Puppen- und Zeichentrickfilmen nach populären Märchen wie "Rotkäppchen" (F+FT 1249), "Das tapfere Schneiderlein" (FTf 1257), "Bremer Stadtmusikanten" (FTf 1299), "Hans im Glück" (Ff 1482), "Der Froschkönig" (FTf 1303) oder "Frau Holle" (FTf 1558). [5] Sein 1986 für die Landesbildstelle Oberösterreich hergestellter Puppentrickfilm "Die Sterntaler" wurde darüber hinaus in das Programm des Münchner "Instituts für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht" (FWU) aufgenommen. [6]

(Vrääth Öhner)

[1] "Puppentrickfilmleidenschaft" (AT 2013, Regie: Gerhard Mokesch)

[2] Siegfried Wollinger: Die Chronik des Clubs. http://www.radausclub.at/ueber_uns.htm (2022-03-09)

[3] "Segen der Technik" (Regie: Rudolf Enter). Der Kurzfilm wird im Archiv des Österreichischen Filmmuseums aufbewahrt. Signatur: 0802-09-3685.

[4] "Puppentrickfilmleidenschaft" (AT 2013, Regie: Gerhard Mokesch)

[5] SHB-Zentrum-Wien (Hg.): SHB-Verleihprogramm 1979. Wien 1979, S. 496.

[6] "Die Sterntaler" (AT 1986, Regie: Rudolf Enter). Der Kurzfilm wird im Archiv des Österreichischen Filmmuseums aufbewahrt. Signatur: 0802-09-3687.

Quelle: ENTER-Rudolf_Informationen_VO_2022-03-08.docx, IF 2022-09-15.
SHB (ist Auftragnehmer von)

Quelle: "Puppentrickfilmleidenschaft" (AT 2013, Regie: Gerhard Mokesch)





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