Das Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe
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EDU_AVC_0451
Das Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe
(Originaltitel)
Das Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe (St. Andrä) (Alternativer Titel)
Das Leben und Treiben in einem burgenländischen Bauerndorfe (Alternativer Titel)
Das Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe (St. Andrä) (Alternativer Titel)
Das Leben und Treiben in einem burgenländischen Bauerndorfe (Alternativer Titel)
"51. 'Das Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe.' 1200 Meter in Teilen: 1: Das Dorf erwacht (Viehaustrieb, auf der Weide, Arbeiten im Bauernhof); 2. Arbeiten auf dem Felde (Düngen, Ackern, Säen, Mähen, Dreschen); 3. Im Bauernhof (Holzsägen, Fütterung der Hühner, Tauben, Schwalbennest, Gemüse- und Obstgarten); 4. Am Abend (Reiher, Storch, Fischerei, Hamster, Fledermaus, Melken, Milchlieferung, Heimtrieb des Viehes von der Weide); 5. Kirchtag (Kirchgang, Mahlzeit, Kirchtagsvergnügen). Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E."
Der in Eigeninitiative als erster von der Lichtbild- und Filmarbeitsgemeinschaft der Lehrer Wiens hergestellte Film sollte die Lehrfilmproduktion in Österreich ankurbeln. Ziel war vor allem, Filme für Lehrende und Schüler:innen bereitzustellen, die auf den Lehrplänen basierten und unabhängig von der Filmindustrie wurden. Er wurde privat, durch Darlehen und Spenden von Lehrenden und Elternvereinen, finanziert.
Karl Köfinger, Konrad Knoll und Hand Ludwig Schwarz drehten 1924 im Seewinkel nahe des Neusiedlersees. Der Herstellungsprozess war kollektiv, u.a. waren Ferdinand Lettmayer, Oskar Raschauer und weitere Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft beteiligt (z.B. pädagogische Beratung, Herstellung von Begleitmaterial, Montage, vor allem Vermarktung in „Das Bild“).
Die Premiere war am 9. Mai 1925 im Volksbildungshaus des Wiener Volksbildungsvereins, veranstaltet von der Wiener Pädagogischen Gesellschaft. Der als Vorzeigefilm beworbene Lehrfilm wurde auch auf der 6. Deutschen (Wiener) Bildwoche (1925) sowie der Lehrfilmkonferenz in Basel (1927) gezeigt.
Der fünfteilige Film existierte in mehreren Schnittfassungen, die Archivkopie entspricht jener von 1929: 1. Das Dorf erwacht; 2. Im Bauernhof; 3. Auf der Weide; 4. Auf dem Felde; 5. Am Abend, Kirchtag (Sonntag) (vgl. eine andere Variante in: Das Bild H1/1925, 184).
In beobachtenden Bildern präsentiert er einen ländlichen, scheinbar immer gleichen Lebenskreislauf, in den die Moderne nur ansatzweise durch Maschinen Einzug gefunden hat. Er erweckt den Eindruck von Vielfalt und Fülle der burgenländischen Landwirtschaft, von Reichtum an Tieren und Nahrung. Zu sehen ist auch, dass landwirtschaftliche Arbeit gemeinschaftliche Arbeit ist. Im Mittelpunkt steht das Dorf als Kollektiv, v.a. dessen landwirtschaftliche Produktion. Nicht klar gemacht werden Beziehungskonstellationen, mit Ausnahme der beiden Hirten.
„Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe“ wurde empfohlen für Primarschulen (6–14 Jahre), für außerschulische Jugendvorstellungen, Elternabende und volksbildende Veranstaltungen. Er wurde ohne sowie mit 31 Glasbildern verliehen. Teile des Films und der Lichtbilder wurden außerdem im Lehrfilm „Bäuerliches Leben in Österreich“ verwendet.
(MY)
LITERATUR:
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 1/1924, 4f.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 2/1925, 26.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 5/1925, 65f.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 6/1925, 94f.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 9/1925, 134.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 11/1925, 184.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 12/1925, 186f, 2 Abb.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 1/1927, 20.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 3/1927, 54.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 2/1929, 32f.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 6/1929, 126.
Karl Köfinger, Konrad Knoll und Hand Ludwig Schwarz drehten 1924 im Seewinkel nahe des Neusiedlersees. Der Herstellungsprozess war kollektiv, u.a. waren Ferdinand Lettmayer, Oskar Raschauer und weitere Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft beteiligt (z.B. pädagogische Beratung, Herstellung von Begleitmaterial, Montage, vor allem Vermarktung in „Das Bild“).
Die Premiere war am 9. Mai 1925 im Volksbildungshaus des Wiener Volksbildungsvereins, veranstaltet von der Wiener Pädagogischen Gesellschaft. Der als Vorzeigefilm beworbene Lehrfilm wurde auch auf der 6. Deutschen (Wiener) Bildwoche (1925) sowie der Lehrfilmkonferenz in Basel (1927) gezeigt.
Der fünfteilige Film existierte in mehreren Schnittfassungen, die Archivkopie entspricht jener von 1929: 1. Das Dorf erwacht; 2. Im Bauernhof; 3. Auf der Weide; 4. Auf dem Felde; 5. Am Abend, Kirchtag (Sonntag) (vgl. eine andere Variante in: Das Bild H1/1925, 184).
In beobachtenden Bildern präsentiert er einen ländlichen, scheinbar immer gleichen Lebenskreislauf, in den die Moderne nur ansatzweise durch Maschinen Einzug gefunden hat. Er erweckt den Eindruck von Vielfalt und Fülle der burgenländischen Landwirtschaft, von Reichtum an Tieren und Nahrung. Zu sehen ist auch, dass landwirtschaftliche Arbeit gemeinschaftliche Arbeit ist. Im Mittelpunkt steht das Dorf als Kollektiv, v.a. dessen landwirtschaftliche Produktion. Nicht klar gemacht werden Beziehungskonstellationen, mit Ausnahme der beiden Hirten.
„Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe“ wurde empfohlen für Primarschulen (6–14 Jahre), für außerschulische Jugendvorstellungen, Elternabende und volksbildende Veranstaltungen. Er wurde ohne sowie mit 31 Glasbildern verliehen. Teile des Films und der Lichtbilder wurden außerdem im Lehrfilm „Bäuerliches Leben in Österreich“ verwendet.
(MY)
LITERATUR:
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 1/1924, 4f.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 2/1925, 26.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 5/1925, 65f.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 6/1925, 94f.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 9/1925, 134.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 11/1925, 184.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 12/1925, 186f, 2 Abb.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 1/1927, 20.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 3/1927, 54.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 2/1929, 32f.
Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung, H. 6/1929, 126.
Realfilm
Zwischentitel
Zwischentitel
Typ — (Volksbildende Veranstaltung (außerhalb Volkshochschule) - Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E.)
Typ — (Jugendvorstellung - Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E.)
Typ — (Elternabend - Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E.)
Typ — (Volksschule - Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E.)
Typ — (Bürgerschule - Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E.)
Typ — (Mittelschule - Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E.) Alter — (17)
Typ — (Jugendvorstellung - Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E.)
Typ — (Elternabend - Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E.)
Typ — (Volksschule - Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E.)
Typ — (Bürgerschule - Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E.)
Typ — (Mittelschule - Als Ganzes als auch in seinen Teilen sehr geeignet für V, B, M (17), VB, J und E.) Alter — (17)
Filmbegutachtungen der Zeitschrift "Das Bild" (1924-1930) (ist Teil von)
Das Burgenland in Lehrfilmen: Staatskunde und Ökologie (ist Teil von)
Lehrfilm-Organisationen in Österreich: Ein Überblick (ist Teil von)
Das Burgenland in Lehrfilmen: Staatskunde und Ökologie (ist Teil von)
Lehrfilm-Organisationen in Österreich: Ein Überblick (ist Teil von)
Arthur Raschauer (ANDERE LEISTUNG)
Konrad Knoll (Regisseur*in)
Karl Köfinger (Kameraperson)
Hans Ludwig Schwarz (Kameraperson)
Alois Legrün (ANDERE LEISTUNG)
Film- und Bildarbeitsgemeinschaft der Lehrer Wiens (Produzent*in)
Konrad Knoll (Regisseur*in)
Karl Köfinger (Kameraperson)
Hans Ludwig Schwarz (Kameraperson)
Alois Legrün (ANDERE LEISTUNG)
Film- und Bildarbeitsgemeinschaft der Lehrer Wiens (Produzent*in)
Das Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe (AVManifestation)
Das Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe [Ausschnitt] (AVManifestation)
Das Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe [Ausschnitt] (Item)
Das Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe [Ausschnitt] (AVManifestation)
Das Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe [Ausschnitt] (Item)
Das Leben in einem burgenländischen Bauerndorfe [Zusammenschnitt "Nordburgenland / Seewinkel", Filmarchiv Austria] (hat Variante)
Das Leben und Treiben auf einem burgenländischen Bauernhof [Lichtbildserie: Bild 3] (wird referenziert in)
Wiener Lehrer mit der Filmkamera im Burgenland (wird referenziert in)
Wie ich den Unterrichtsfilm verwende (wird referenziert in)
Der erste von Lehrern hergestellte Lehrfilm (wird referenziert in)
Das Leben und Treiben auf einem burgenländischen Bauernhof [Lichtbildserie: Bild 3] (wird referenziert in)
Wiener Lehrer mit der Filmkamera im Burgenland (wird referenziert in)
Wie ich den Unterrichtsfilm verwende (wird referenziert in)
Der erste von Lehrern hergestellte Lehrfilm (wird referenziert in)